Schwimmen

Schwimmsport ist die Ausübung des Schwimmen als sportliche Disziplin. In seiner Grundform wird der Schwimmsport als Wettkampf mehrerer Teilnehmer um die Bewältigung einer vorgegebenen Schwimmstrecke in kürzest möglicher Zeit ausgetragen, oder auch ohne Zeitdruck zur Verbesserung der eigenen Schwimmtechnik.

Als Schwimmtechnik bezeichnet man die vom offiziellen Regelwerk vorgegebene, für sämtliche Wettkampfschwimmer geltende normierte Schwimmart, in der geschwommen wird. Als Schwimmstil bezeichnet man die individuelle Ausprägung der jeweiligen Technik. Die heute bekanntesten modernen Schwimmtechniken sind das Brustschwimmen, das Kraulschwimmen, das Rückenkraulen und das Schmetterlingsschwimmen (Delfinschwimmen). Beim wettkampfmäßigen Lagenschwimmen werden vier gleich lange Teilstrecken in der Reihenfolge Schmetterlings-, Rücken-, Brust- und Freistilschwimmen absolviert. Wird jedoch in einer Lagen-Staffel geschwommen, so ändert sich die Reihenfolge in Rücken, Brust, Schmetterling, Freistil. Das Freistilschwimmen lässt die Schwimmart offen.

Ältere und seltener geschwommene Techniken sind das Seitenschwimmen und das Altdeutsch-Rücken (von Schwimmern auch als Rücken-Gleichschlag oder Rücken-Gleitzug           bezeichnet). Auch das Streckentauchen wird als definierte sportliche Schwimmtechnik ausgeübt. Beim Rettungsschwimmen werden mehrere Techniken unterschieden. In Japan gibt es im Rahmen der Samurai-Tradition eigene Formen des Schwimmens, die nur dort gebräuchlich sind.

Beim modernen Fünfkampf werden 200m im Freistil absolviert. Welche in 25m oder 50m Strecken eingeteilt sind. Die Zeiten werden hierbei in Punkte umgerechnet. 250 Punkte erhält ein Athlet bei einer Zeit von 2:30 min, jede Sekunde mehr oder weniger oder mehr ändert die Punktzahl um 2 Punkte nach oben oder unten.